Beteiligungsfinanzierung

Beteiligungsfinanzierung
1. Begriff: Sammelbezeichnung für alle Formen gesellschaftlicher Beschaffung von  Eigenkapital durch Kapitaleinlagen von Gesellschaftern der Unternehmung. Die Rechtsfolgen der B. wie Mitwirkung an der Geschäftsführung, Gewinn- und Verlustbeteiligung sowie Haftung für die Verbindlichkeiten sind nach der Unternehmungsform gesetzlich geregelt oder vertraglich zu vereinbaren.
- 2. Finanzierungsmittel zur B.: (1) Einlagen, (2) Aktien, (3) Kuxe, (4) Bohranteile, (5) Schiffsparts des Kapitalgebers am Gewinn (in der AG in Form der  Dividende, sonst als  Gewinnausschüttung) und gegebenenfalls am Liquidationserlös sind vertraglicher Vereinbarung zugängig.
- 3. Mischformen zwischen B. und Fremdfinanzierung werden in der Gewinnobligation gesehen (d.h. Schuldverschreibungen mit erfolgsabhängiger Verzinsung) sowie in der Wandelanleihe und auch in zweckgebundenen Rücklagen für soziale Zwecke.
- 4. Für die Kapitalgeber gehört die  Beteiligung zum Finanzanlagevermögen, sofern es sich um eine dauernde Beteiligung handelt.
- 5. Steuerrechtliche Behandlung:  Beteiligung,  Organschaft,  Schachtelprivileg.

Lexikon der Economics. 2013.

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